Hanfprodukte

So viel Hype um CBD – doch was kann es wirklich?

20. November 2019
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In den letzten Monaten und Jahren hat sich verstärkt der Stoff CBD (Cannabidiol) in unsere Produkte des täglichen Lebens eingeschlichen. Mittlerweile konsumieren Leute sogar Cremes, Gebäck oder Tee in dem das beliebte Pflanzenmittel enthalten ist. Die Masse hat durchweg eine positive Meinung über CBD, doch wie berechtigt ist diese.

Was ist CBD?

CBD ist einer von vielen verschiedenen Extrakten der Cannabispflanze auch genannt Hanfpflanze und obwohl diese im europäischen Raum bisher eher als berauschende Droge galt, hat man in einigen Kulturen schon vor tausenden Jahren angefangen, diese für medizinische Zwecke zu verwenden. Die wohl bekanntesten Stoffe der Cannabispflanze sind THC (Tetrahydrocannabinol), CBD (Cannabidiol) sowie CBD (Cannabigerol), wobei letzteres im Vergleich zu den anderen relativ unerforscht ist, jedoch hinsichtlich seiner Wirksamkeit äußerst vielversprechend ist.

CBD ist der zweithäufigste Stoff der Cannabis Sativa Pflanze und ist noch nicht lange wesentlicher Bestandteil von Medizinischen Studien. Auch wenn CBD noch einen langen Weg in der Forschung vor sich hat, kann bereits jetzt schon in vielen Studien ein nachweislicher medizinischer Vorteil in vielen Bereichen ermittelt werden. Im Gegensatz zu seinem Nachbar-Wirkstoff THC, enthält CBD keinerlei psycho-aktive Stoffe und berauscht somit nicht, weshalb es in Deutschland völlig legal zu erwerben ist.

Warum ist CBD nicht so günstig?

Cannabidiol ist einer hunderten verschiedenen Stoffen in der Hanfpflanze und damit dieser Extrakt in reiner Form gewonnen werden kann, ist ein Zeit- und kostenintensives Verfahren nötig. Damit CBD den legalen Anforderungen entsprechen kann, muss es frei von illegalen Cannabis-Stoffen extrahiert werden. Des Weiteren ist bei hoher Qualität ein schonendes CO2-Extraktionsverfahren nötig. Es ist somit ein äußerst aufwendiger Prozess aus den vielen Stoffen dieser Pflanze, reines CBD zu gewinnen, welches zudem bereits beim Anbau strengen Kontrollen unterliegt. Dies führt dazu, dass es nicht viele Bauern gibt die Hanf nach legalen Bestimmungen anbauen, welches den Preis ebenfalls ansteigen lässt.

Ist CBD rezeptpflichtig?

Die Antwort ist nein, denn auch wenn dies aufgrund der Preise von vielen Anwendern erwünscht ist, ist, weil somit eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich wäre, ist es kein verschreibungspflichtiges Mittel. Es ist jedoch trotzdem möglich, sich die Kosten von der Krankenkasse erstatten zu lassen. Da sich die Forschung, wie oben erwähnt zunehmend mit dem Thema befasst, ist mittlerweile ersichtlich, dass CBD auch viele medizinische Vorteile mit sich bringt.

Seit Frühjahr 2017 ist es möglich, dass Krankenkassen in einigen Fällen die Kosten für CBD übernehmen, wenn dies vorher von einem Arzt verschrieben wurde. Hierbei muss der Arzt eine Cannabis-Therapie empfehlen, welches nur bei bestimmten Beschwerden und Erkrankungen möglich ist. Die Übernahme richtet sich hierbei nach Schwere der Krankheit und der Verfassung des Patienten.

Hat CBD auch Nebenwirkungen?

Es sei nochmal gesagt, dass es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt und somit keine erheblichen Nebenwirkungen mit sich bringt. Allerdings nannten einige Patienten leichte Erscheinungen wie Müdigkeit, Appetitminderung und Mundtrockenheit.

Verschiedene Formen von CBD

Wie bereits erwähnt gibt es CBD mittlerweile in allen möglichen Darreichungsformen. Die beliebteste Darreichungsform ist das CBD Öl bzw. Tropfen. Diese werden praktisch unter die Zunge geträufelt, um dann direkt in den Blutkreislauf zu gelangen. Jedoch ist der besondere Geschmack von Cannabidiol nicht für jeden etwas, daher bietet sich für jene die Kapselform ideal, diese sind geschmacksneutral und praktisch für unterwegs.  

CBD Kristalle sind ebenfalls sehr beliebt und wenn nicht, sogar die reinste Form. Es handelt sich hierbei um kristallines Pulver handelt, welches aufwendig gewonnen wird und einen sehr hohen CBD-Anteil besitzt.   

Das Dampfen von E-Liquids mit CBD ist ebenfalls eine gute Möglichkeit wirksam das Hanfextrakt zu genießen. Jedoch sollte unbedingt beachtet werden, dass nur CBD Liquids dafür verwendet werden sollten und keine gewöhnlichen CBD Tropfen, da diese nicht für die E-Zigarette geeignet sind und den Verdampfer wohlmöglich schädigen könnten. Des Weiteren kann es gesundheitsschädlich wirken.

Diese Darreichungsformen sind äußerst effektiv, da es sich um pures CBD handelt und sofort in den Blutkreislauf gelangt. Es gibt unzählige andere Formen, die Sie nutzen können, wie beispielsweise das Backen oder Kochen mit CBD. Hierfür nutzen Sie einfach die Tropfen oder Kristalle und fügen dieses Ihrem Rezept bei.

Anwendungsgebiete von CBD

Die Liste der Anwendungsgebiete von Cannabidiol ist ellenlang, denn schließlich hat man in den letzten Jahren auf vielen Ebenen gesundheitliche Verbesserungen feststellen können. So soll CBD nachweislich positiv unter anderem mit folgenden Krankheiten in Verbindung stehen:

  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Rheuma
  • Schizophrenie
  • Parkinson
  • Nierenschäden
  • Migräne
  • Morbus Crohn
  • Multiple Sklerose
  • Depressionen
  • Entzündungen
  • Diabetes
  • Asthma

Fazit

CBD ist äußerst vielseitig und bietet verschiedene Darreichungsformen sowie Anwendungsgebiete an. Jedoch sollte hierbei erwähnt werden, es lässt sich nicht pauschal sagen, dass es bei bestimmten Krankheiten/Beschwerden sofort Abhilfe verschafft, vielmehr ist dies von Person zu Person variabel und richtet sich ebenfalls nach Dosierung und sonstigem Lebensstil des Patienten. Testberichte auf den unterschiedlichsten Plattformen zeigen allerdings durchweg positive Meinungen zu CBD und seinem Effekt hinsichtlich gesundheitlicher Beschwerden. Um sich ein eigenes Bild von CBD und seiner Wirksamkeit zu machen, sollten Sie einfach mal einen Selbstversuch wagen und sich selbst davon überzeugen.

Was sind Ihre Erfahrungen mit CBD? Nutzen Sie dazu die Kommentarspalte!

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