Dampfen

Die wahre Ursache für die E-Zigaretten-Todesfälle!

13. November 2019
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Wochenlang erreichten uns täglich neue erschreckende Nachrichten aus den USA. Jugendliche, die nach dem Konsum von E-Zigaretten schwer erkrankt bzw. tödlich verunglückt sind. Die Reaktion darauf war mehr als realitätsfern. US-amerikanische Behörden sowie Politiker schlugen Alarm und setzten den gesamten Vaping Bereich auf die schwarze Liste. Eine Betrachtung der Faktoren, die zu diesen Vorfällen geführt haben, kam nicht in Frage, stattdessen hat man versucht E-Zigaretten zu verbieten.

Obwohl seit einigen Wochen bereits immer wieder vom synthetischen Vitamin-E-Azetat die Rede ist und dieser mit den Fällen in Verbindung stehen soll, befasste man sich oberflächlich mit dem Thema. Als mögliche Ursache verstand man den Konsum von THC-haltigen Liquids, ohne den Zusammenhang zu analysieren.

Jetzt, nach etlichen Wochen ist es nun amtlich…das Streckmittel Vitamin-E-Azetat ist die Ursache der vielen Erkrankungs- und Todesfällen in den USA.

THC und Vitamin-E-Azetat

Die Konsumenten der E-Liquids in den USA haben bewusst versucht, sich berauschende Liquids mit THC-haltigem Inhalt zu beschaffen, sogenannte E-Joints. Dieses wurde dann mit dem Zusatzstoff Vitamin-E-Azetat gestreckt, damit die Händler dieser illegalen Drogen möglichst viel Profit rausschlagen können. 86 Prozent der Erkrankten in den USA gaben zu, diese Mischung der E-Joints konsumiert zu haben.

Zu Unrecht hat man nun monatelang der herkömmlichen legalen E-Zigarette die Schuld an den Erkrankungen in den USA gegeben. In dieser gesamten Zeit haben etliche Gruppierungen darauf hingewiesen, dass es keinen Zusammenhang zwischen illegalem Drogenkonsum in Form von E-Joints und handelsüblichen E-Zigaretten gibt. Dies wurde von amerikanischen Behörden vehement ignoriert, stattdessen hat man auf ein Verbot von E-Zigaretten gepocht, welches vorrübergehend zu einem starken Nachfragerückgang geführt hat.

Was ist Vitamin-E-Azetat?

Vitamin E ist uns allen ein Begriff, denn schließlich schwören wir seit langer Zeit auf die vielen Vorteile für etliche Körperfunktionen. So wird bei bestimmten Krankheiten oder bei einem bestehenden Vitamin-E Mangel oft dieses Präparat verwendet. Es wird vom Körper gleichermaßen verwertet wie natürliches Vitamin-E aus Lebensmitteln, auch wenn es künstlich hergestellt ist.

Nun gibt es allerdings auch ein Vitamin-E-Azetat, welches in der Wissenschaft als α-Tocopherylacetat bekannt ist.

Vitamin-E-Azetat ist ein synthetisches Derivat und ist ein sogenanntes Provitamin. Erst im Körper entwickelt es sich zum Vitamin. Als ein Essigsäureester des Vitamin E ist er besonders beständig und sehr lange haltbar, was man vom herkömmlichen Vitamin E nicht behaupten kann. Dies ist auch ein Grund warum dieses hochreine und geruchlose Azetat besonders gerne in der Medikamentenherstellung verwendet wird.

Das aufwendig hergestellte Vitamin-E-Azetat wird auch häufig als Zusatzstoff in Tierfutter oder in kosmetischen Produkten genutzt. In Flüssigkeiten wie Aceton, Chloroform, Dietthyether und Ethanol ist das Azetat gut löslich, jedoch nicht in Wasser.

Als fettlösliches Antioxidans hat das Provitamin selber keine Wirkung im Körper, erst als geformtes Vitamin E wird es zum nutzvollen Radikalfänger.  Das Vitamin-E-Azetat wird durch Esterasen ins aktive Vitamin E umgewandelt. Dies kann über die Haut oder Oral sein, wobei hier die Zubereitungsweise entscheidend ist. Bei öligen Zubereitungen können nur 5% ins Vitamin umgewandelt werden, während es bei wässrigen bereits 50% sind.

Vitamin-E-Azetat ist als Präparat apothekenpflichtig und sollte nur auf Anweisung des Arztes genommen werden. Eigentlich dient dieser rein der Behandlung eines Vitamin-E-Mangels. Bei Überdosierung kann es zu Nebenwirkungen sowie körperlichen Beschwerden führen.

Vitamin-E-Azetat als Streckmittel für E-Joints

Nun wird hierbei ersichtlich, dass der Konsum von Vitamin-E-Azetat selber nicht zu diesen Erkrankungen geführt hat, sondern die rücksichtslose Vermischung mit illegalen Drogensubstanzen. Man hat hier versucht aus Profitgier, dem Konsumenten ein „reines“ Mittel zu verkaufen, welches sich dann als teilweise tödliche Mischung erwiesen hat.

Es zeigt sich wieder mal, dass das willkürliche Mischen von verschiedenen (auch legalen) Substanzen in keiner Weise ratsam ist. Auch wenn die Flüssigkeit an sich unbedenklich ist, so kann sie erst in Kombination gefährlich werden. Viele Stoffe sind schlichtweg nicht zum Rauchen gedacht.

Wie geht es weiter mit E-Zigaretten?

Europäische Händler von E-Zigaretten und Liquids bieten eine Reihe verschiedener Flüssigkeiten an, die dazu konzipiert sind als E-Liquid gedampft zu werden. Hierbei gibt es strenge Vorschriften, an die wir und viele weitere Händler sich stets halten. Wir haben nie Stoffe wie Vitamin-E-Azetat oder andere fragwürdige Substanzen in unseren Produkten verwendet.

E-Zigaretten gelten weiterhin als unbedenklich und sind wesentlich harmloser als herkömmliche Zigaretten. Außerdem haben diese (wissenschaftlich bewiesen) in den letzten Jahren den sinkenden Zigarettenkonsum stark beeinflusst. Das hat der traditionellen Tabak-Branche stark geschadet, welches einige dazu verleiten lässt, diese als Drahtzieher hinter den Erkrankungen zu sehen. Schließlich haben diese Vorfälle vorrübergehend dazu geführt, dass einige wieder zur normalen Zigarette griffen.

Man sieht nun, dass solche Falschmeldungen der E-Zigarette nichts anhaben können, denn die Wahrheit hat am Ende gesiegt. E-Zigaretten werden sich rasch von diesen Falschmeldungen erholen und sind aus der Tabakwelt nicht mehr wegzudenken, denn schließlich bringt diese mehr Vorteile mit sich als es eine herkömmliche Zigarette je könnte.

Lesen Sie hier den Bericht über die neuen Erkenntnisse in den USA

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