Dampfen

Wie gefährlich ist Sucralose in E-Liquiden?

16. Oktober 2019
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So wie es nun mal mit vielen Inhaltsstoffen der Fall ist, tauchen alle paar Jahre neue Studien auf, in denen diese genauer unter die Lupe genommen und als bedenklich eingestuft werden. Im Zusammenhang mit Dampfen und Liquiden erscheint neuerdings immer häufiger der Stoff Sucralose und viele fragen sich hierbei: Ist das Dampfen von Sucralose gefährlich?

Was ist Sucralose?

Sucralose ist ein Süßungsmittel und ist ebenso bekannt als E955, Splenda oder Nevella (besonders häufig in Deutschland). 1976 entdeckte man dieses zum ersten Mal 1976 und wird seit 2004 auch in der Europäischen Union als Zusatzstoff zugelassen. Des Weiteren wird er in über 80 Ländern unbedenklich für Lebensmittel eingesetzt. Die Industrie verwendet Sucralose sehr gerne als Süßstoff in Light Produkten wie Riegel, Eis, Getränke, Energydrinks. Er ist zum einen ungefähr 600 mal süßer als Zucker und da er nährwert- sowie kalorienarm ist, verwertet der Körper ihn nicht. Man benötigt also für das Süßen dieser Speisen lediglich eine äußerst geringe Menge. Sucralose ist zahnschonend und beeinflusst den Stoffwechsel nicht, somit kann er auch von Menschen mit einer Diabeteserkrankung konsumiert werden. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu anderen Süßungsmitteln ist, dass er keinen bitteren Beigeschmack besitzt. Allerdings setzt die Süße einige Zeit später ein als bei anderen Mitteln.

Darf man Sucralose dampfen?

Die Antwort ist ganz klar und deutlich: Nein. Denn obwohl Sucralose von der EU als Zuckerersatz in Lebensmittel zugelassen ist und der Stoff an für sich keine Gefahr für den menschlichen Körper darstellt, sollte man ihn nicht als Zutat in Liquiden dampfen. Einige Studien haben erkannt, dass Sucralose bei Erhitzung nicht völlig ungefährlich ist und sogar potentiell schädlich für den Menschen sein kann, da hierbei eine chlorierte organische Verbindung entstehen könnte. Aufgrund verschiedener unterschiedlicher Ergebnisse in Studien, spricht man von einer nicht abgeschlossenen Untersuchung, da die Risiken noch nicht völlig bekannt sind. Bis dies jedoch der Fall ist, sollte laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am besten auf Erhitzung von Sucralose verzichtet werden.  

Wie erkenne ich Sucralose-freie Liquide?

Für gewöhnlich vermerkt man in den Inhaltsangaben, ob ein E-Liquid Sucralose enthält oder nicht. Falls Unsicherheit besteht, sollte der Hersteller kontaktiert werden, um genaue Aufklärung zu erhalten. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass die Liquide in Deutschland und nach EU-Richtlinien hergestellt werden. Wir vermeiden grundsätzlich bedenkliche Inhaltsstoffe und können bei all unseren E-Stoffen garantieren, dass wir keine Sucralose verwenden.

Hier zu den E-Liquiden ohne Sucralose

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